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Tipps: Richtig abnehmen

Heißhunger bekämpfen: Nicht wenige Menschen, die ihre Pfunde durch eine strikte Diät loswerden möchten, überkommt im Tagesverlauf der gefürchtete Heißhunger auf Süßes und Fetthaltiges. Es stellt sich die Frage, ob es an dieser Stelle wirklich sinnvoll ist, sich von sämtlichen Schokoladetafeln und Chips fernzuhalten, wie es der eine oder andere Ernährungsberater empfiehlt.
Zwar dürfte in den meisten Diätplänen der ausgiebige Verzehr solcher Genussmittel nicht berücksichtigt sein, doch kann die völlige Enthaltsamkeit zwei problematische Nebeneffekte haben: Erstens wird das Lebensgefühl so möglicherweise negativ verändert und die Abstinenz mündet in depressiven Verhaltensweisen. Zweitens ist nicht auszuschließen, dass das Verlangen nach "unvernünftigen" Lebensmitteln so lange hinausgezögert wird, bis es eines Tages schließlich nicht mehr gebändigt werden kann. Es folgt dann nicht selten eine extreme und kaum zu kontrollierende Heißhunger-Attacke. Für den einen oder anderen Abnehmwilligen ist es daher vielleicht sinnvoll, sich ab und zu einfach ein - wenn auch kleines Stück - Schokolade zu gönnen.

Belohnung:
Eine typische Verhaltensweise vieler Menschen: Sie haben tagsüber viel geleistet, haben zum Beispiel lange im Büro geschuftet und eine lang angelegte Arbeit endlich erledigt. Zuhause auf der Couch verlangt der Körper nach Belohnung. Wer kann es diesen Menschen verdenken, dass sie in dieser Situation zur erstbesten verfügbaren Belohnungsmöglichkeit greifen: Gummibärchen, Schokolade, Flips...
Doch sollte man hier Vorsicht walten lassen. Meistens bleibt es ja nicht bei ein paar Gummibärchen! Klar im Vorteil bezüglich des Abnehmens sind hier diejenigen, die sich noch anderweitig belohnen können. Und irgendein Hobby oder eine Vorliebe außerhalb der fett- und zuckerhaltigen Nahrungsaufnahme hat doch eigentlich jeder: Ein Kinobesuch, ein gemütlicher Abend auf der Couch mit dem Partner und einer schnulzigen DVD, Buchlektüre oder ähnliches. Wer etwas tut, was ihm Spaß macht, belohnt sich selbst und kann überdies leichter die Schokolade vergessen. Nach intensiver körperlicher Arbeit wird allerdings auch das natürliche Verlangen des Körpers nach Kalorienaufnahme geweckt. Eventuell sollte man sich dann doch einmal ein kleines Stück Schokolade gönnen...

Kleine Teller: Manchmal sind es ganz einfache Dinge, die einem beim Abnehmen unterstützen können. So ist es auch bei der Verwendung möglichst kleiner Teller zu allen Mahlzeiten. Psychologisch betrachtet fühlen sich wohl die meisten Menschen - nicht zuletzt aufgrund entsprechender Kindeserziehung - dazu verpflichtet ihren Teller leer zu essen. Lebensmittel schmeißt man schließlich nicht weg, man denke an die hungernden Kinder in Afrika...! Wer aber grundsätzlich nur kleine Teller nutzt, der wird hier weniger Nahrung anrichten als auf großen Tellern. So wird der Teller nach wie vor geleert, die Nahrungsaufnahme ist allerdings meist bedeutend geringer. Klar ist: Wer von großen Tellern isst, führt dem Körper häufig mehr Kalorien zu als dieser tatsächlich benötigt. Wichtig ist übrigens, dass die Mahlzeit auf den kleinen Tellern nur einmal angerichtet wird, denn wer sich nochmal Nachschlag nehmen kann, wird dies vermutlich auch tun.

Realistisch bleiben: Wer sich dazu entschieden hat, seine Pfunde purzeln zu lassen, greift nicht selten zu der Methode, die den schnellsten Abnehmerfolg verspricht. Kein Wunder, dass die Zeitschriften mit den Titeln "10 Kilo in zwei Wochen - so funktioniert es" am Kiosk so schnell vergriffen sind. Entsprechend groß ist dann der Frust, wenn es bei einem selbst nicht in dem versprochenen Ausmaß klappt. Dabei geht hier die realistische Sichtweise völlig abhanden. Sollten in der entsprechenden Zeit "lediglich" zwei Kilo abgebaut worden sein, so ist dies doch schon ein beeindruckender Erfolg. Denn meist ist das behutsame und stetige Abnehmen in der Endabrechnung viel erfolgreicher.
Abnehmwillige, die sich wochenlang durch Extremdiäten gequält haben, erleben häufig den so genannten Jojo-Effekt, durch den sich die abgehungerten Pfunde schnell wieder ansammeln und das Gewicht unter Umständen am Ende noch höher ausfällt als zu Beginn der Diät. Daher sollte grundsätzlich die Devise gelten: Realistisch bleiben! Eine erfolgreiche Diät ist langfristig angelegt und der Erfolg stellt sich auf lange Sicht ein, auch wenn der Verlust an Körpermasse von Tag zu Tag vielleicht nicht immer ersichtlich ist.
Niemand sollte davon ausgehen, dass er problemlos und in wenigen Tagen zig Kilogramm abbauen kann. Frustrationen kann durch das Backen kleiner Brötchen im Sinne von kleinschrittigen Zielvorgaben im Rahmen einer sinnvollen Planung vorgebeugt werden. Gelassenheit ist angesagt!

Sport treiben:
Die kalorienarme und ausgewogene und eventuell reduzierte Ernährung ist das eine. Der Abnehmeffekt kann allerdings durch sportliche Betätigung enorm gesteigert werden. Es muss natürlich nicht gleich der Marathon sein. Wer sich mehrmals wöchentlich über das normale Maß hinaus bewegt, hat dadurch bereits einen wichtigen Grundstein für die erfolgreiche Diät gelegt. Ein Beispiel dafür ist das gelegentliche Joggen. Dabei sollten Anfänger jedoch darauf achten, dass sie sich nicht bei aller Motivation überfordern. Vielmehr gilt es, den Laufumfang langsam zu erhöhen und schließlich etwa eine halbe Stunde am Stück zu laufen.
Kleiner Tipp dazu: Der Motivationsfaktor erhöht sich bei vielen Sporttreibenden enorm, wenn sie mit Gleichgesinnten unterwegs sind. Diese findet man beispielsweise im Sportverein und nicht selten im direkten Bekanntschaftskreis - einfach mal fragen

Viel trinken:
Es gibt bei vielen Menschen einen psychischen Zusammenhang zwischen der flüssigen und festen Nahrungsaufnahme: Die erhöhte Zufuhr von Getränken kann ein Sättigungsgefühl bewirken. Abnehmwillige treffen daher bei ihren Recherchen nach der für sie richtigen Diät immer wieder auf die Empfehlung, grundsätzlich mehr zu trinken. Wer darüber hinaus direkt vor dem Mittagessen ein bis zwei Gläser trinkt, hat seinen Magen schon mal gut gefüllt, so dass das folgende Mahl möglicherweise nicht mehr allzu opulent ausfällt.
Häufig vergisst der eine oder andere bei dieser Vorgehensweise allerdings, ein sinnvolles Getränk zu wählen. Wenig hilfreich ist es beispielsweise, zu einem stark zuckerhaltigen Getränk wie Cola zu greifen, da dadurch die Zucker- und Kalorienaufnahme unter Umständen sogar noch deutlich erhöht wird. Wasser ist auch hier die bessere Wahl, alternativ kann man auch zu Tee oder Kaffee greifen - dann aber bitte ohne Zuckerzusatz!

Sinnvoll einkaufen: Der vermutlich größte Fehler, den Abnehmwillige begehen können, ist der Gang in den Supermarkt bei knurrendem Magen. Nicht nur, dass vermutlich die meisten Menschen in diesem Zustand deutlich mehr Waren in den Korb legen als üblicherweise - hinzu kommt der Hang zu Produkten, auf die man eigentlich gerade nicht zurückgreifen wollte und sollte: Lebensmittel also mit hohem Fett- und Zuckergehalt. Es empfiehlt sich also bei Personen ohne eisernen Durchhaltewillen, vor dem Einkaufen etwas zu essen.
Aber selbst im Fall der Sättigung ist die Verlockung groß, der Diät abträgliche Leckereien zu kaufen. Hier hilft wahrscheinlich doch nur die Disziplin. Wichtig beim Einkaufen ist noch ein weiterer Aspekt: Man sollte die Zutaten der diversen Produkte vergleichen und sich grundsätzlich für die kalorienärmere Möglichkeit entscheiden. Wenn man dann sogar auf Süßigkeiten und Chips verzichtet, ist in der Summe schon viel gewonnen.

Einkaufsliste erstellen: Eigentlich ist dieser Hinweis ganz schlicht, doch er kann eine große Hilfe sein. Wer sich vor dem Einkauf eine detaillierte Einkaufsliste anfertigt, gerät möglicherweise nicht so sehr in Versuchung, sich jede Menge Leckereien in den Korb zu legen. Es gibt Untersuchungen, nach denen ein Großteil des Einkaufs nicht planvoll, sondern im Affekt getätigt wird. Wer in den überbordenden Lebensmitteln ziellos sucht, wird eben auch häufig fündig. Bei der Anfertigung einer Einkaufsliste muss aber auch klar sein: Hilfreich ist dies nur dann, wenn man sich auch daran hält! Und noch ein weiterer Punkt: Eine Einkaufsliste als Mittel gegen das übermäßige Essen ist natürlich nur sinnvoll, wenn man hier auf Süßigkeiten und stark fetthaltige Dinge verzichtet...

Wenig Fett: Der häufigste Tipp bezüglich des erfolgreichen Abnehmens ist natürlich die reduzierte Fettzufuhr. Nicht ohne Grund findet sich sogar an diversen Chipstüten der Hinweis auf "30% weniger Fett". Hersteller von Weingummi werben sogar teilweise damit, dass ihr Produkt überhaupt kein Fett enthält. Grundsätzlich empfiehlt es sich natürlich, bewusst auf den Fettgehalt der Nahrung zu achten. Bei dem oben angeführten Chips-Beispiel ist allerdings zu berücksichtigen, dass das Produkt im Original meist schon sehr hohe Fettwerte enthält, so dass man selbst bei Abzug von 30% noch immer zu recht hohen Werten kommt.
Wie auch immer, zur Fettreduktion kann zum Beispiel auf die Panade verzichtet werden, weniger frittiert und mehr gekocht werden, Butter vom Speiseplan gestrichen werden, mageres Fleisch gegessen werden und auf den Fettanteil in der Milch geachtet werden.